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Das Flamingomassaker, 2014

Filzstift auf Papier, 24 x 32 cm
















Im März 2014 erschütterte das sogenannte „Flamingomassaker“ den Frankfurter Zoo. Nach dem Fund von 15 grausam getöteten Chile-Flamingos vermutete die Presse zunächst menschliche Sadisten hinter der Tat: „Bislang unbekannte Täter stachen mehrfach auf die Vögel ein oder trennten ihnen den Kopf ab.“ Erst die Obduktion setzte die Fragmente der Nacht richtig zusammen: Ein Fuchs war eingebrochen und hatte die gestutzten, flugunfähigen Tiere im Jagdrausch erlegt.

Diese zeichnerische Arbeit ist vom Pointillismus inspiriert. Aus tausenden einzelnen Farbpunkten setzt sich das Bild der Tragödie zusammen. Die Technik spiegelt die Rekonstruktion des Vorfalls wider – das Zusammensetzen von Indizien zu einer Wahrheit.